Leckere und kräftigende Rezepte für die Schwangerschaft und Stillzeit

Stillkugeln, vegan und vegetarische Variante

Stillkugeln sind richtig kleine Energiebomben, welche die junge Mutter in den ersten Wochen nach der Geburt mit mehr Power versorgen.

Sie bestehen aus gemahlenen oder fein gehackten Zutaten, meist sind das Nüsse, Trockenfrüchte und Getreide. Wichtig ist, dass die Zutaten auf die stillende Mutter abgestimmt sind, denn einige Zutaten wirken besonders milchanregend.

Oft ist regelmäßiges Essen eine schöne Theorie, die junge Mutter schafft es aber nicht denn sie stillt, wickelt und schläft nach dem Rhythmus ihres Babys. Stillkugeln sind eine gesunde Alternative um die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit zu überbrücken ohne dass der Mutter wichtige Nährstoffe fehlen.

 

Zutaten für Stillkugeln:

1kg Gerste oder Hafer, je nach Vorliebe im ganzen Korn oder geschrotet

300g gekochten Vollkornreis

350g vegane Butter oder Ghee

300g Ahornsirup oder Honig

1 Tasse Mandeln, Haselnüsse oder Cashewkerne (fein gehackt)

1 Glas Wasser

Zubereitung der Stillkugeln:

Das geschrotete Getreide ölfrei in einer Pfanne leicht bräunlich anrösten.

Nun wird es mit der Butter, dem Reis, Honig und den gehackten Nüssen vermischt und etwas Wasser hinzugegeben. Die Masse sollte gut formbar werden.

Als Nächstes werden aus der Masse Kugeln mit ca. 2 cm Durchmesser geformt.

Die fertigen Kugeln können im Anschluss noch in Kakao, Kokosraspeln etc. gewälzt werden.

Die Stillkugeln sind einige Tage im Kühlschrank haltbar.

Was die Zutaten angeht kann man experimentieren, wie es einem gefällt. Man kann z.B. milchbildende Gewürze wie Fenchel, Anis, Kümmel oder Bockshornklee untermischen oder mit Trockenfrüchten wie Datteln arbeiten. Etwas Zimt fördert die Rückbildung der Gebärmutter. Verdauungsfördernd wirkt z.B. Leinsamen oder Flohsamenschalen.

Stillkugeln ersetzen keine ausgewogene Mahlzeit. Sie sind mehr als kleine Zwischenmahlzeit gedacht. Daher sollte man über den Tag nicht mehr als 5 Kugeln davon essen, sie sind recht kalorienreich.

Welche Zutaten für das Baby besonders gut verträglich sind, muss jede Mutter individuell für sich ausprobieren. 

Wochenbettsuppe, vegan bzw. vegetarisch

 

Der Anblick einer warmen Suppe hat meist etwas von Heimat und Geborgenheit, es wird einem gleich ganz warm ums Herz.

Eine heilkräftige Veggi-Brühe ist daher ideal für die ruhende Zeit im Wochenbett.

Die vorgestellte Suppe wärmt den Körper von innen heraus und stärkt das Immunsystem der jungen Mutter. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe sorgen für einen Energieschub und stärken auch die Nervenkraft.

 

Zutaten:

1 Zwiebel, geschält und grob gehackt

2 Stangen Lauch in dünne Ringe geschnitten

2 Karotten, geschält und grob geschnitten

60 g Champignons

150 g Grünkohl, grob gehackt

4 Tomaten, halbiert

90 g Shiitake-Pilze

50 g Petersilie, grob gehackt

3 Knoblauchzehen, geschält

2 Streifen Kombu-Algen

1 Stück (2cm) frische Kurkumawurzel, ungeschält und halbiert

2 El abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

2 El Olivenöl

Meersalz

Zutaten wie Algen oder Shiitake-Pilze findet man im Bio-Laden oder beim Asia-Markt.

 

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen die Zwiebel und den Lauch darin goldbraun anbraten.

Die Shiitake-Pilze, Champignons und die Kombu-Algen kurz abbrausen und in den Topf geben.

Karotten, Tomaten, Knoblauch und Kurkuma hinzufügen und mit 2,8 Litern Wasser aufgießen.

Bei mittlerer Hitze wird die Brühe eine Stunde köcheln gelassen.

In der letzten Viertelstunde vor Ende der Kochzeit den Grünkohl, die Petersilie und die abgeriebene Zitronenschale hinzugeben.

Den Topf vom Herd nehmen, Inhalt durch ein Sieb gießen und mit Salz abschmecken.

Die Brühe hält sich 5 Tage lang im Kühlschrank, im Gefrierschrank sogar 3 Monate.

Im Wochenbett kannst du dir die Suppe von deinem Partner oder deiner Doula frisch kochen lassen. Oder du kochst eine ordentliche Portion vor und frierst sie ein.

 

So oder so, guten Appetit :)